Unsere Schule wurde nach den Geschwistern Scholl benannt.

Bei den Geschwistern Scholl handelt es sich nach üblicher Sprechweise um Hans und Sophie Scholl. Beide wurden bekannt als Mitglieder der Weißen Rose, einer in ihrem Kern studentischen Münchener Gruppe, die während des Zweiten Weltkriegs im Widerstand gegen den Nationalsozialismus aktiv war, insbesondere bei der Verbreitung von Flugblättern gegen den Krieg und die Diktatur unter Adolf Hitler.

Die Geschwister Hans und Sophie Scholl als Motiv einer Briefmarke der DDR von 1961

Die Geschwister Hans und Sophie Scholl als Motiv einer Briefmarke der DDR von 1961

Im weiteren genealogischen Sinn waren es fünf Geschwister: Inge (1917-1998), Hans (1918−1943), Elisabeth (* 1920), Sophie (1921-1943) und Werner Scholl (1922-1944), deren Herkunftsfamilie bis 1930 in Forchtenberg, von 1930 bis 1932 in Ludwigsburg und ab 1932 in Ulm (jeweils Württemberg) lebte.

Das Geschwisterpaar Hans und Sophie Scholl wurde am 18. Februar 1943 beim Auslegen von Flugblättern an der Münchner Universität von deren Hausmeister Jakob Schmid überrascht und bei der Gestapo denunziert. Bereits am 22. Februar 1943 wurden sie vom Volksgerichtshof unter der Leitung von Roland Freisler zum Tod verurteilt und noch am selben Tage im Gefängnis München-Stadelheim mit der Guillotine enthauptet. Ihr Grab befindet sich auf dem dortigen Friedhof am Perlacher Forst (Grab Nr. 73-1-18/19).

Hans und Sophie Scholl gelten seit der Nachkriegszeit bis in die Gegenwart als bedeutende Symbolgestalten eines an humanistischen Werten orientierten Widerstands gegen das totalitäre NS-Regime innerhalb Deutschlands.

Quelle: Wikipedia; http://de.wikipedia.org/wiki/Geschwister_Scholl